Die Elektroinstallation beim Hausbau ist einer der wichtigsten Bereiche beim Eigenheim. Es wird mitunter unterschätzt, was hierbei im Vorfeld alles bedacht werden muss. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Tipps zur Elektroinstallation beim Hausbau.

Die Zusammenarbeit mit dem Elektro-Fachbetrieb

Bei der Elektroinstallation beim Hausbau gibt es so viele Dinge zu beachten. Natürlich kann man als Häuslebauer das eine oder andere selbst machen wollen. Doch hierbei ist durchaus Vorsicht walten zu lassen. Es gibt nicht nur zahlreiche technische Dinge zu beachten, wenn man die Elektroinstallation selbst machen möchte. Auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Richtlinien müssen beim Hausbau eingehalten werden. Deshalb unser Rat: Wer keine Ausbildung im Bereich Elektrik hat, der sollte für die Elektroinstallation beim Hausbau lieber mit einem Elektro-Fachbetrieb zusammenarbeiten. Dies hat nicht nur technische Gründe. Sondern ist auch aus rechtlichen Gründen wichtig. Der Elektro-Fachbetrieb ist nicht nur der Fachbetrieb dafür, sondern die Elektroinstallation ist gleichzeitig wasserdicht in Sachen Versicherungsschutz. Wird die elektrischen Leitungen und Steckdosen hingegen selbst verlegt, haftet man als Hauseigentümer auch selbst dafür, wenn es zu Kurzschlüssen und den Folgen kommen sollte.

Das Festlegen der Hausanschlüsse

Die Planung für die Elektroinstallation beim Hausbau beinhaltet als ersten Punkt das Festlegen der Hausanschlüsse. Diese können nicht geplant werden ohne vorher Rücksprache mit den örtlichen Versorgern zu halten. Das heißt: Bevor die Hausanschlüsse geplant werden, muss mit den Energieversorgern und mit dem Telefonversorger gesprochen werden. Nur so ist eine gründliche und solide Planung hinsichtlich der Hausanschlüsse möglich.

Bei der Elektroinstallation an den Reserveplatz denken

Wenn die Elektroinstallation beim Hausbau geplant wird, ist es neben dem Festlegen der Hausanschlüsse wichtig, auch direkt an den Reserveplatz für einen zusätzlichen Zähler zu denken. Installationen, die nachträglich vorgenommen werden müssen, kosten zusätzliches Geld. Wird der Reserveplatz hingegen gleich bei der Installation gesetzt, ist er schon da. Wird er dann im Laufe der Jahre benötigt, muss nicht erneut eine Elektroinstallation vorgenommen werden. Ein solcher Reserveplatz ist wichtig, wenn eine Einliegerwohnung eingerichtet werden soll, oder wenn z.B. der Dachboden ausgebaut wird. Wird er gleich bei der Elektroinstallation beim Hausbau eingebaut, spart das später nicht nur einiges an Geld, sondern beim Ausbau auch einiges an Zeit.

Vorüberlegungen beim Hausbau: Stromsparpotenziale nutzen!

Bei der Elektroinstallation beim Hausbau können auch Stromsparpotenziale genutzt werden. So können statt normaler Lichtschalter Dimmer eingebaut werden. Damit kann das Licht im jeweiligen Raum bei Bedarf herunter gedreht werden, und verursacht zugleich nicht mehr den vollen Stromverbrauch. Auch bei den Leuchtmitteln, die ins Haus eingebaut werden, kann schon beim Kauf auf den Verbrauch geachtet werden. Dadurch ergibt sich mit Sicherheit die eine oder andere Sparmöglichkeit beim Strom. Eine weitere Möglichkeit, beim Hausbau Stromsparpotenziale zu nutzen, sind die so genannten
Smartmeter. Damit kann z.B. zu den Zeiten die Wäsche gewaschen werden, in denen der Strom am günstigsten ist. Anders als in einem Mietshaus gibt es im Eigenheim nicht die Vorlagen, sich an irgendwelche Hausordnung zu halten. Das heißt, es kann jederzeit die Waschmaschine laufen. Dies
kann sich der Eigenheimbesitzer zu Eigen machen, in dem in den Zeiten gewaschen wird, in denen der Strompreis besonders niedrig ist.

Nachrüsten ist teurer als rechtzeitiges Einplanen

Wussten Sie, dass der nachträgliche Einbau von Steckdosen und Lichtschaltern fünf Mal mehr kostet, als wenn diese direkt bei der Elektroinstallation beim Hausbau gesetzt werden? Wird nicht vorab gründlich geplant, am besten mit dem Fachmann vom Elektro-Fachbetrieb, merkt man meist erst nach
dem Einzug ins Eigenheim, wo es überall an Steckdosen mangelt. Deshalb unser Tipp: Planen Sie lieber zu viele Steckdosen als zu wenige ein. Sie werden sonst nach dem Einzug in Ihr Haus staunen, wo es Ihnen plötzlich an Steckdosen, und mitunter auch an Lichtschaltern fehlt.

Sicherheitshinweise für die Elektroinstallation beim Hausbau

Wir können hier in diesem Rahmen nur begrenzt Informationen geben. Auch ist es uns nicht möglich, rechtliche Aussagen zu treffen. Trotzdem ist es uns wichtig, hier auf die Sicherheitshinweise aufmerksam zu machen. Diese sollten Sie unbedingt beim Hausbau beachten, wenn es um die Elektroinstallation geht. Darum ist es auch so wichtig, mit dem Elektriker zusammen zu arbeiten. Selbst wenn Sie ein wenig Ahnung haben von Elektronik, so ist es doch der Fachmann, der die Installation der Hauselektrik vornehmen sollte. Dies schützt nicht nur Sie selbst vor Fehlern. Sondern es bringt Sie auch in eine rechtssichere Situation gegenüber Versicherungen im Falle eines Kurzschlusses und dessen Folgen.

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Fazit: Am besten an den Elektro-Fachmann wenden!

Ja, viele Hausbauer wollen selbst anpacken bei ihrem Eigenheim. Das gilt auch für die Elektroinstallation beim Hausbau. Doch wer nicht mindestens einen Gesellenbrief als Elektriker mitbringt, sollte dies lieber ganz dem Elektro-Fachbetrieb und dem Fachmann überlassen. Fehler beim Verlegen der Stromleitungen oder den Elektroanschlüssen erfordern nicht nur teure Nacharbeiten. Sie sind auch gleichzeitig hochgefährlich für die Bewohner des Hauses. Durch Kurzschlüsse können Brände ausgelöst werden, die das Hab und Gut, das Haus und das Leben des Eigentümers oder der Mieter gefährden kann. Bei der Elektroinstallation beim Hausbau sparen zu wollen mit Eigenleistungen kann gefährliche Folgen haben. Dazu kommt der Versicherungsschutz, der im schlimmsten Fall komplett verloren geht.