BGV A3 Prüfungsfristen

Die Prüfintervalle richten sich nach den Gefährdungsfristen und werden entsprechend für jedes zu prüfende Gerät und jede Maschine individuell festgelegt.

Bei starker Gefährdung kann der Intervall bei drei Monaten, bei weniger störungs- und defektanfälligen Geräten und Maschinen bei 24 Monaten liegen. Wichtig ist, dass der festgelegte Intervall nach §BGV A3 Prüfungsfristen eingehalten und vom Unternehmer umgesetzt wird.

Bei Fristversäumnis kann es zu einer Stilllegung der Maschinen und damit zu einem bis zur erfolgten BGV A3 Prüfung angeordneten Stillstand des Unternehmens kommen. Bei ortsfesten Betriebsmitteln ist der Prüfungsintervall mit vier Jahren am längsten, während er bei ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln mit maximal 24 Monaten angesetzt wird.

Jede BGV A3 Prüfung nach §BGV A3 Prüfungsfristen wird in einem Protokoll aufgezeichnet und im Anschluss rechtssicher bescheinigt, in dem ein Siegel vergeben und am Gerät angebracht wird. Das Prüfungsprotokoll ist ein fester Bestandteil jeder BGV A3 Prüfung und muss die Angaben zum Prüfer, das Datum der Prüfung, die konkrete Bezeichnung des geprüften Geräts und den Prüfungsstandort sowie das Ergebnis enthalten. Werden im Rahmen der BGV A3 Prüfung Mängel und Defekte ermittelt, erhält der Unternehmer eine Frist zur Nachprüfung und muss den Mangel bis zu diesem Zeitpunkt beseitigen.